Ihr Name: Ihr wichtigstes Kapital
08.03.2009 | von Harald Link | Kategorie: Kommunikation / StrategieMachen Sie sich einen guten Namen. Ihr Name ist ihr wichtigstes Kapital. Er steht für Sie, er wird plakatiert, auf Folder gedruckt, in den Nachrichten genannt. Der Wähler macht sein Kreuzchen neben Ihrem Namen, um sie zu wählen! Sie sollten daher viel Energie auf die Kraft Ihres Namens verwenden, Sie möchten, dass die Wählerinnen und Wähler ihn mit klar definierten Attributen in Verbindung bringen. Es ist wichtig, dass Sie (!), nicht die Medien oder ihr politischer Gegner, diese Attribute definieren. Ihr Ziel: Name-Power!
Nun ist nicht jeder mit einem besonders auffälligen Namen gesegnet. Das ist aber kein Hindernis – im Gegenteil. Denn auffällige, sperrige Namen bieten leider auch Ansatzpunkte zu Wortspielereien. Sie selbst sollten dies in Bezug auf ihre politischen Gegner unterlassen. Namenswitzchen sind würdelos und unter Ihrem Niveau. Das heißt aber nicht, dass andere nicht trotzdem versuchen, Ihren Namen zu derartigen Spielchen zu missbrauchen. Setzen Sie deshalb alles daran, ihren Namen frühzeitig zu einem kraftvollen Synonym für ihre politischen Überzeugungen und Ideen zu machen.
Und: Stehen Sie zu ihrem Namen, alles andere wirkt lächerlich. Ein vermeintlich „sperriger“ Name wie Frank-Walter, Schäfer-Gümbel oder Leutheusser-Schnarrenberger prägt sich beim Wähler gut ein, wenn er erst verinnerlicht wurde – er kann also eine Chance sein, um einen lang anhaltenden guten Bekanntheitsgrad zu erreichen!
Beachten Sie: Alle Spielereien mit Namen und Initialen (z. B. „ET“ für Erwin Teufel, „teAM“ für die Unterstützer von Angela Merkel) sind kurzlebig und meist an der Grenze zum Banalen. Ob Sie im Wahlkampf mit Banalem punkten wollen? Wohl eher nicht.
Achten Sie immer auf Ihren guten Namen. Lassen Sie sich Ihren guten Namen nicht von anderen kaputt machen. Ihr Name steht für Sie und ist Ihr wichtigstes Kapital!
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Die hier genannten Namen werden lediglich als Beispiele verwendet und sind nicht als persönliche Präferenz für oder gegen die eine oder andere Person oder Partei zu werten.
















